Die French Press ist eine der einfachsten und authentischsten Methoden, um Kaffee zuzubereiten. Kein Papierfilter, keine komplizierte Maschine, nur Kaffee, heißes Wasser und eine Stempelkanne. In wenigen Minuten bietet sie eine großzügige, runde Tasse voller Aromen. Mit ihrem transparenten Design und dem unaufgeregten Ritual lädt die Stempelkanne dazu ein, sich Zeit zu nehmen. Ein hausgemachter Kaffee, ehrlich, kräftig, wenn nötig, immer gesellig. Einfach, effektiv und definitiv zeitlos.
Was du brauchst
|
Was wir für diesen Leitfaden verwendet haben
|
Tipp für die Verhältnisse bei der French PressEgal, wie groß deine Kanne ist, eine gute Faustregel ist es, ein Verhältnis von 1:15 zwischen Kaffee und Wasser einzuhalten. Das bedeutet, für 1 g Kaffee 15 g Wasser hinzuzufügen, was etwa 3,5 Esslöffeln Kaffee für 1 Tasse Wasser entspricht. Von dort aus kannst du experimentieren, um das Verhältnis zu finden, das deinem Geschmack am besten entspricht. |
Die Zubereitung
Schritt 1: Kaffee mahlen
Für 4 Tassen verwende 15 bis 20 g Kaffee, je nach Größe der Kanne und der gewünschten Intensität. Mahle den Kaffee grob, mit einer Konsistenz ähnlich grobem Meersalz.

Schritt 2: Vorbrühen
Starte die Stoppuhr und gieße etwa 60 ml oder 60 g heißes Wasser, um das gesamte Kaffeepulver zu befeuchten (du kannst die Mischung leicht mit einem Holzlöffel umrühren) und lasse es 30 Sekunden ziehen, um die Vorbrühung durchzuführen.

Schritt 3: Aufgießen
Gieße die restlichen 240 ml Wasser ein, dann schließe die French Press, ohne den Kolben zu drücken, um die Wärme sowie alle Aromen zu bewahren, und lasse sie weitere 3 Minuten 30 ziehen.

Schritt 4: Filtern
Drücke den Kolben sanft bis zum Boden der Kanne, serviere und genieße.

Was nur wenige über die French Press wissen
-
Ihr Ursprung ist eine internationale Komödie: Obwohl sie French Press genannt wird, ist ihre Erfindung Gegenstand von Streitigkeiten zwischen Frankreich, Italien, der Schweiz und sogar Dänemark! Zwei Franzosen meldeten 1852 ein erstes Patent an, aber der Italiener Attilio Calimani meldete 1929 ein Patent an, und ein Schweizer namens Faliero Bondanini begann in den 1950er Jahren mit der Produktion in Frankreich... in einer Klarinettenfabrik! Ja, die Kolbenkanne wurde dort produziert, wo Klarinetten hergestellt wurden.
-
Ihr Name und ihr Aussehen sind ebenfalls umstritten: In Frankreich nennt man sie "Cafetiere à Piston", aber anderswo kennt man sie als "French Press", "Kaffeepresse" oder sogar "Bodum" (nach der dänischen Marke, die sie produziert).
-
Der glückliche Unfall des ersten Kaffees: Die Geschichte erzählt, dass ein Franzose, während eines Spaziergangs, sich einen Kaffee machen wollte und vergaß, den Kaffee rechtzeitig hinzuzufügen. Verzweifelt kaufte er ein Stück Metall von einem Italiener, um den Kaffeesatz zu trennen, und erfand so zufällig das Prinzip des Kolbens. So kann ein Vergessen zur Innovation führen.